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IAA Blog: Besuch in der Zukunft

Autor:

swimmelbuecker@craincom.de
Der gelernte Journalist begann seine Karriere beim Fachmagazin Auto Zeitung, wo er sein Interesse an Autos mit dem Spaß am Schreiben verbinden konnte. Seit 2010 arbeitet er als Online-Redakteur für die Automobilwoche.

Wenn man über das Messegelände in Frankfurt geht, hat man unversehens das Gefühl, in einem Science Fiction-Film gelandet zu sein: Dass auf fast jedem Messestand mindestens ein Elektro-, Hybrid- oder Erdgasfahrzeug steht, daran hat man sich inzwischen gewöhnt. Aber beim Gang über die Messe begegnet man dieses Mal zahlreichen dieser Autos in Fahrt.

Die Menge der Hybrid- und Elektroautos verblüfft vor allem deshalb, weil sie auf der Straße bisher kaum anzutreffen sind. Es gibt bisher drei E-Modelle, die in Deutschland verkauft werden: den Mitsubishi I-MiEV, den Peugeot Ion und den Citroen C-Zero. Noch in diesem Jahr sollen vier weitere, der Opel Ampera, der Chevrolet Volt, der Renault Kangoo Z.E. und der Nissan Leaf, hinzukommen. Auf der IAA aber hat man manchmal den Eindruck, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor seien bereits in der Minderheit.

Die Lautlosigkeit der Elektroautos verblüfft immer wieder – und führt manchmal zu gefährlichen Situationen, weil man sie nicht rechtzeitig wahrnimmt. Aber bis die Entwicklung der Batterien und die Infrastruktur soweit sind, dass es auf normalen Straßen so aussieht wie derzeit auf dem Frankfurter Messegelände, werden noch einige Jahre vergehen. Und bis dahin können auch Geräusch-Generatoren zur Serienreife entwickelt werden. Wenn ich mein erstes Elektroauto kaufe, möchte ich eines mit dem Motorgeräusch eines luftgekühlten Porsche-Boxermotors.


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