Zehn Jahre ist es her, dass die Konzeptstudie der Automobilwoche am Abend des ersten Pressetags auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde. Es war ein denkbar schlechtes Datum. Denn es war der 11. September 2001, der Tag der Anschläge auf Pentagon und World Trade Center.
Wo klafft bei Volkswagen die größte Lücke im Modell-Angebot?
Frankfurt/Main. Zehn Jahre ist es her, dass die Konzeptstudie der Automobilwoche am Abend des ersten Pressetags auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde. Es war ein denkbar schlechtes Datum. Denn es war der 11. September 2001, der Tag der Anschläge auf Pentagon und World Trade Center. Zu den Themen des achtseitigen Prototyps gehörte beispielsweise der Führungswechsel bei Volkswagen, wo der ehemalige BMW-Chef Bernd Pischetsrieder vom Aufsichtsrat frisch als neuer VW-Konzernchef gekürt worden war. Im Fahrzeughandel wurde die bevorstehende Neuregelung der Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) heiß diskutiert. Und Branchenexperten sagten der Zulieferindustrie voraus, dass die Fahrzeughersteller weitere Anteile der Wertschöpfung auf ihre Partner verlagern werden. Die damalige Ankündigung unseres Herausgebers Helmut Kluger in Frankfurt, im Januar 2002 eine Zeitung für die gesamte Autobranche auf den Markt zu bringen, wurde dann am 23. Januar mit der ersten Ausgabe der Automobilwoche umgesetzt. Bis heute hat die Branchenzeitung mit einer Auflage von über 30.000 Exemplaren an den Grundzügen des Konzepts festgehalten. News und Hintergründe aus den Chefetagen der Automobilindustrie, kritische Analysen, pointierte Kommentare, Marktdaten, Reportagen, Personalien und anderes mehr gehören zum Portfolio der Automobilwoche. Im Fokus des Themenspektrums stehen heute wie damals Fahrzeughersteller, Zulieferer und der Automobilhandel in all seinen Facetten. Auch das Layout der Automobilwoche wurde mit der Konzeptstudie vorgegeben und hat sich bis heute in seinen Grundzügen bewährt. Doch da das Bessere ein Feind des Guten ist, wird die Wirtschafts- und Branchenzeitung anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums neu gestaltet. So wie wir jüngst dem Online-Auftritt www.automobilwoche.de ein neues Gesicht gegeben haben.
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Die deutschen Medien sind im Herbeischreiben von Krisen, ja der Apokalypse absolute Weltspitze. Das ist gefährlich, da Wirtschaft zu 50 Prozent Psychologie ist. Führen wir uns nur ... » mehr lesen
Auf der IAA in Frankfurt stellt der geneigte Beobachter fest, dass Deutschland im Herbeireden von Krisen zur Weltspitze gehört. Da präsentiert die deutsche Autobranche nicht nur... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.