Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
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Hier hat die Autozukunft schon begonnen
Jaguar-Sportwagen: Mehr als diese Zeichnung wollten die Briten von ihrem neuen Sportmodell vor der IAA noch nicht herausrücken. (Foto: Jaguar)
Autor: Jürgen Pander
Montag, 05. September 2011, 14.39 Uhr
Wie kommt ein neues Fahrzeugkonzept, ein neues Design, eine neue Technik beim Publikum an? Diese Frage kann nach einer IAA – zumindest für den europäischen Markt – ziemlich zuverlässig beantwortet werden. In diesem Jahr wird beispielsweise die Studie eines Jaguar-Sportwagens präsentiert. Das Auto sei ein klares Statement, dass sich die Marke im Segment der kompakten Sportwagen etablieren will, heißt es aus dem Unternehmen.
Die deutschen Autohändler haben ihre Hersteller bewertet. Peugeot hat am stärksten zugelegt.
Frankfurt/Main. Was wäre wenn? Diese Frage treibt die Verantwortlichen in der Automobilindustrie um. Und weil die Antwort darauf nicht immer einfach ist und vor allem hohe Summen verschlingen kann, gibt es sogenannte Studien oder Konzeptautos. Mit denen lässt sich auf Automessen nicht nur große Aufmerksamkeit erreichen, sondern auch konkret Marktforschung betreiben. Wie kommt ein neues Fahrzeugkonzept, ein neues Design, eine neue Technik beim Publikum an? Diese Frage kann nach einer IAA – zumindest für den europäischen Markt – ziemlich zuverlässig beantwortet werden. In diesem Jahr wird beispielsweise die Studie eines Jaguar- Sportwagens präsentiert. Das Auto sei ein klares Statement, dass sich die Marke im Segment der kompakten Sportwagen etablieren will, heißt es aus dem Unternehmen. Die Serienversion eines solchen Sportwagens könnte 2014 an den Start gehen. Ähnlich spektakulär dürfte die Ford-Studie Evos auf den Betrachter wirken, mit der die Marke eine neue Designsprache vorstellen will. Das Coupé mit gleich vier Flügeltüren verfügt über einen Plug-in-Hybridantrieb mit Lithium-Ionen- Akkus und soll darüber hinaus zeigen, wie man die Autos der Zukunft intelligent, sicher und sinnvoll vernetzen könnte. Ganz ähnlich ist der Ansatz, den Peugeot mit der Studie HX1 verfolgt. Auch dieser Wagen verfügt über vier Flügeltüren und bietet Platz für sechs Insassen. Der Coupé-artige Van wird von einem Hybridsystem mit einer Gesamtleistung von 299 PS angetrieben. Passend zum Auto hat der französische Designer Pierre Hardy übrigens einen Damenschuh entworfen, der sich vom flachen Autofahrerslipper in ein High- Heels-Modell verwandeln lässt. Eher handfest wirkt dagegen die Renault-Studie Frendzy, die aussieht wie ein Kangoo für das kommende Jahrzehnt. Der weich gerundete Kastenwagen – selbstverständlich mit batterieelektrischem Antrieb – lässt sich vom Nutz- zum Familienfahrzeug verwandeln und umgekehrt. So sind beispielsweise die Außenspiegel im "Berufsmodus" senkrecht ausgerichtet, im "Familienmodus" waagerecht wie bei Pkw üblich. Das Türkonzept ist asymmetrisch: Rechts gibt es eine Schwenk- und eine Schiebetür, auf der Fahrerseite dagegen zwei gegenläufig öffnende Schwenktüren. Die Rückbank lässt sich komplett versenken – wodurch man in der Studie ein Ladevolumen von 2250 Liter erreicht. Wie die nächste Modellgeneration der Offroad-Ikone Land Rover Defender aussehen könnte, demonstriert die urenglische Marke auf der IAA in Frankfurt mit der Studie Land Rover DC 100. Bereits fest steht, dass ab dem Jahr 2015 ein neuer Land Rover Defender produziert wird. Chefdesigner Gerry McGovern sagt: "Der DC 100 ist noch kein seriennahes Konzept, sondern der Anfang einer vierjährigen Reise, um einen neuen Defender für das 21. Jahrhundert zu entwickeln." Folgt man der Studie, könnte dieser sehr glatt, sehr kompakt und sehr technoid geraten. Und natürlich dürfen ein paar Eigenheiten wie etwa die unorthodox angebrachten Türgriffe oder das "Floating Roof" nicht fehlen.
Smart-Studie mit Kunststoff-Felgen Im Mittelpunkt der Studie Smart Forvision steht weniger das Design als vielmehr das Material. Das gemeinsam mit dem Chemiekonzern BASF entwickelte Auto ist zum Beispiel mit transparenten, organischen Solarzellen ausgestattet. Es steht als erstes Auto überhaupt auf Vollkunststofffelgen, und es gibt neue Leichtbauteile an der Karosserie und an den Sitzen. Diese und noch weitere Innovationen sollen dazu beitragen, die Reichweite des elektrisch angetriebenen Modells zu erhöhen. Es heißt, dass allein durch die neuen Materialien der Aktionsradius des Autos um 20 Prozent größer werde – was durchaus eine Ansage ist. Kurz vor der IAA noch namenlos ist eine Kia-Studie. Die koreanische Marke zeigt in Frankfurt das Konzept einer luxuriösen, geschmeidig geformten Limousine mit gegenläufig öffnenden Türen, die vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. Das Modell mit V6-Benziner und Heckantrieb könnte ein erster Fingerzeig auf ein neues Flaggschiff der Marke sein. Peter Schreyer, der deutsche Chefdesigner der Marke, sagt über das stattliche Auto: "Mit diesem Fahrzeug gibt Kia ein starkes Statement: Wir sind bereit, ein neues Kapitel aufzuschlagen." (Foto: Jaguar)
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.