Ab Herbst muss in Autohäusern und Werbung die jeweilige Effizienzklasse eines Autos, bemessen an CO2-Ausstoß und Gewicht des Fahrzeugs, deutlich sichtbar als "Teil der Werbebotschaft“ ausgewiesen werden. Die Bundesregierung weigerte sich zu Recht, unterstützt von der Autoindustrie, einfach nur den CO2- Ausstoß zur Klassifizierung heranzuziehen.
Mehr Crossover und weniger Varianten
Auslaufende Kooperationen ebnen neuen Peugeot-Modellen den Weg - Beim Kleinwagen 208 ersetzt ein SUV den Kombi
München. Im Herbst ist es so weit: In Autohäusern und in der Werbung muss die jeweilige Effizienzklasse eines Autos, bemessen an CO2-Ausstoß und Gewicht des Fahrzeugs, deutlich sichtbar als "Teil der Werbebotschaft" ausgewiesen werden. Über die deutsche Auslegung der EU-Verordnung gab es im Vorfeld hitzige Diskussionen. Denn die Bundesregierung weigert sich, unterstützt von der Autoindustrie, einfach nur den CO2- Ausstoß zur Klassifizierung heranzuziehen. Und das zu Recht: Wenn es nur um CO2 pro Kilometer ginge, wären große Autos stets im Nachteil. Und warum sollte das so sein? Es gibt viele gute Gründe, sich ein großes Auto zu kaufen – eine Familie zum Beispiel oder ein Hobby mit großem Platzbedarf.
Warum aber ausgerechnet das Gewicht des Fahrzeugs – schweren Autos wird mehr CO2 zugestanden als leichten – herangezogen wurde, bleibt das Geheimnis von VDA und Regierung. Wo bleibt da der Anreiz, das Fahrzeuggewicht zu senken? Dabei investieren BMW, VW und Mercedes derzeit Hunderte Millionen Euro in diesem Bereich. Wäre es nicht sinnvoller gewesen, den Innenraum (Sitzplätze, Kofferraum) mit einzubeziehen? Dennoch ist die harsche Kritik von Umweltschützern und Importmarken am deutschen Öko-Label unberechtigt. So spotteten die Kollegen von "Auto Bild" und "Spiegel", ein 62 Tonnen schwerer Panzer vom Typ Leopard 2 könne in der gleichen Effizienzklasse E eingestuft werden wie ein Smart mhd, der nur 750 Kilogramm wiegt und 4,5 Liter verbraucht. Nun, der Leo hat zwar mit 340 bis 530 Liter Diesel pro 100 Kilometer den hundertfach höheren Verbrauch.
Die moderate Einstufung in die Effizienzklasse E ist dennoch berechtigt. Denn andere schwere Kampfpanzer wie der französische Leclerc und der britische Chieftain verbrauchen glatt das Doppelte und kämen damit nur in Effizienzklasse G. Auch das US-Modell M1 Abrams benötigt 50 Prozent mehr Treibstoff. Das Beispiel Leopard 2 zeigt also gerade, wie richtig es ist, ein Öko- Label zu haben, das die Vergleichbarkeit in Fahrzeugklassen gewährleistet. Der CO2- Ausstoß muss ja jetzt schon in jeder Werbung und im Autohaus ausgewiesen werden. Dass ein Panzer – oder ein Familien- Van – mehr verbraucht und damit mehr CO2 produziert als ein Kleinwagen, das wussten wir auch schon ohne Öko-Label. Wie vergleichsweise sparsam ein Leopard 2 ist, jedoch nicht.
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.