Nicht nur die deutsche, sondern die europäische Autoindustrie sollte Rudolf Diesel ein Denkmal setzen. Denn was die Branche auf dem "alten Kontinent“ dem Selbstzünder verdankt, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Nichts hat stärker dazu beigetragen, die asiatische Konkurrenz in Europa klein zu halten, keine andere Technologie hat mehr CO2 im Straßenverkehr reduziert als der bauartbedingt sparsame Selbstzünder.
VW hat in Deutschland im ersten Quartal 2013 von allen Autoherstellern am meisten für Werbung ausgegeben.
München. Bei den vielen Branchen- und Firmenjubiläen des Jahres geht eines beinahe unter: Der Diesel- Pkw wird 75 Jahre alt. Dabei sollte nicht nur die deutsche, sondern die europäische Autoindustrie Rudolf Diesel ein Denkmal setzen. Denn was die Branche auf dem "alten Kontinent" dem Selbstzünder verdankt, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Nichts hat stärker dazu beigetragen, die asiatische Konkurrenz in Europa klein zu halten, keine andere Technologie hat mehr CO2 im Straßenverkehr reduziert als der bauartbedingt sparsame Selbstzünder. Wenn nur die Hälfte der SUVs und Pick-ups in den USA einen Dieselmotor hätte, könnte das Land auf sämtliche Erdölimporte aus Saudi-Arabien verzichten. Dass der Diesel heute gegenüber dem technisch viel aufwendigeren Benzin-Hybrid politisch unter Druck gerät, indem man ihm kaum einzuhaltende Abgasgrenzwerte abverlangt, ist sicher nicht nur der erfolgreichen Lobbyarbeit des Hybrid-Pioniers Toyota geschuldet. Es herrscht in der Politik offenbar schlicht Unwissen darüber, was der Autostandort Europa dem Diesel alles verdankt.
Die Konkurrenz vor allem zwischen Diesel- Pionier Bosch, Magneti Marelli, Continental und Delphi um die beste Diesel-Einspritztechnik hat das Technologieniveau in ungeahnte Höhen getrieben. Und es geht weiter: Bosch will den Verbrauch des Diesel-Pkw nochmals um 20 bis 30 Prozent senken – bei gleicher Leistung. Lange sahen es die japanischen und zunächst auch die südkoreanischen Autobauer nicht ein, Hunderte Millionen in moderne Dieselmotoren zu investieren, wo dieser Antrieb doch auf ihrem wichtigsten Markt USA gar keine Rolle spielt. Parallel zum Wachstum des Diesel-Anteils in Westeuropa von zunächst knapp über 30 auf über 50 Prozent im vergangenen Jahrzehnt kam der Niedergang der japanischen Autobauer.
Daran konnte auch der Hybrid-Hype wenig ändern, der sich sowieso größtenteils in den Medien und weniger in den Autohäusern abgespielt hat. Wer in Europa ohne modernen Diesel antritt, möglichst mit Automatik, der fällt bei der Hälfte der Kunden durchs Raster. Das werden auch die Chinesen noch merken, sollten sie eines Tages ernsthaft versuchen, in Europa Fuß zu fassen. Die wollen zwar gleich mit dem Elektroauto kommen, aber ob der Kunde dafür empfänglicher ist als für den Hybrid? Hier kommen Sie direkt zur Umfrage.
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Die neue chinesische Automarke mit großen internationalen Ambitionen nutzt als erster Autohersteller weltweit die Cloud-Plattform Windows Azure von Microsoft. Marktstart ist in der zweiten Jahreshälfte in China.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.