Seit 50 Jahren ist die Ehe zwischen der preußischen Unternehmerdynastie Quandt und den Bayerischen Motoren Werken eine Erfolgsgeschichte mit wenigen Krisen. 50 Jahre, das sind zwei Generationen. Man muss nicht die Buddenbrooks gelesen haben, um zu wissen, dass Familienunternehmen durchaus eine gefährdete Spezies sind.
Prognose zur Entwicklung des weltweiten Markts für Fahrzeugvernetzung in den Jahren 2013 bis 2020 in Milliarden Euro
München. Vor 50 Jahren hat Herbert Quandt die Mehrheit von BMW übernommen und das Unternehmen damit vom Abgrund weggezogen. Bisher ist die Ehe zwischen der preußischen Unternehmerdynastie und den Bayerischen Motoren Werken eine Erfolgsgeschichte mit wenigen Krisen. 50 Jahre, das sind zwei Generationen. Man muss nicht die Buddenbrooks gelesen haben, um zu wissen, dass Familienunternehmen durchaus eine gefährdete Spezies sind. Was die erste Generation aufgebaut und die zweite konserviert hat, wird in der dritten Generation oft verspielt. Sind also familiendominierte Unternehmen, zu denen seit Kurzem im weitesten Sinne auch der Volkswagen- Konzern gehört, gefährdeter als andere? Wohl kaum.
Das Gegenteil ist der Fall, wie die Beispiele BMW, Ford oder Peugeot zeigen. Denn wir reden hier über Generationen, also über Zeiträume von Jahrzehnten. Dagegen sind bei Aktiengesellschaften im Streubesitz die Inhaber oft nur einen Mausklick vom Ausstieg aus dem Unternehmen entfernt. Ist es Zufall, dass der US-Autobauer Ford, der noch immer von der Gründerfamilie kontrolliert wird, die Autokrise in Nordamerika viel besser überstanden hat als General Motors oder Chrysler? Letztere waren finanzmarktgetrieben und somit über Jahre gezwungen, von Quartal zu Quartal bessere Ergebnisse auszuweisen.
Wie einfach das in der Autoindustrie geht, weiß jedes Kind: Man streiche die Entwicklungsbudgets zusammen und schiebe dem Handel die Überproduktion auf den Hof, schon glänzt die Bilanz. Aber was dort glänzt, ist wenig haltbar. Denn schon nach wenigen Jahren lässt sich mit der vernachlässigten Modellpalette und den strauchelnden Händlern kein Geld mehr verdienen. Das war einer der Gründe für die Insolvenz von GM, den Niedergang der deutschen Tochter Opel und so manch anderen Krisenfall in der Autobranche. Nun tauscht GM den Großaktionär Staat gegen die Gier an der Wall Street. Dort aber will man schnellen Erfolg (siehe Kommentar unten). BMW hingegen bleibt von einer Familie dominiert. Damit kann der Hersteller auch in Technologien und Konzepte wie das Carbon-Auto Megacity Vehicle investieren, die heute viel Geld kosten, erst übermorgen Gewinn versprechen und dennoch die Zukunft eines Unternehmens sichern können. Erklären Sie das mal der Wall Street. Hier kommen Sie direkt zur Umfrage.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.