Mercedes-Benz startet in diesem Jahr eine Werbekampagne in zehn europäischen Ländern sowie in Kanada und den USA, um sich ein umweltfreundlicheres Image zuzulegen. Den Anspruch, ein umweltfreundliches Unternehmen zu sein, erheben auch Volumenhersteller wie Ford, Opel, Hyundai, VW oder Renault.
Modellvorschau für die Audi S- und RS-Modelle der Quattro-GmbH in den Jahren 2013 bis 2016
München. Die Marke mit dem Stern will sich ein umweltfreundliches Image zulegen. Deshalb startet Mercedes-Benz in diesem Jahr eine Werbekampagne in zehn europäischen Ländern sowie in Kanada und den USA. In der geplanten Werbung präsentiert Mercedes sämtliche Technologien zur Reduzierung von Emissionen, die man unter dem Begriff BlueEfficiency zusammenfasst. Ökowerbung gewinnt in der Autoindustrie zunehmend an Bedeutung. "Das Thema Nachhaltigkeit besitzt vor allem in Europa und Nordamerika eine hohe kommunikative Relevanz", erklärt Anders Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation bei Mercedes-Benz Cars. Für ihn ist Umwelt eines der Kernthemen in der Markenkommunikation. "Die Marke vermittelt dadurch sowohl ihren Führungsanspruch als auch ihre Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt." Den Anspruch, ein umweltfreundliches Unternehmen zu sein, erheben auch Volumenhersteller wie Ford, Opel, Hyundai, VW oder Renault.
Opel setzt voll auf das Elektroauto Ampera, das 2011 auf den Markt kommt. Mit dem Fahrzeug hätten die Rüsselsheimer "ein Alleinstellungsmerkmal, das wir auch werblich unterstreichen werden", kündigt Michael Hartwig, Bereichsleiter Marke Opel/Vauxhall, an. Beim Kauf eines Neuwagens würden Umweltthemen immer wichtiger. Mit gezielten Öko-Botschaften in verschiedenen Medien will Hartwig die Opel-Kunden erreichen: "Neben TV, Print und Online wird zukünftig der Social-Media-Bereich und die digitale Welt der Interaktivität eine deutlich größere Rolle spielen." Laut Sevilay Gökkaya, Marketingleiterin bei Hyundai, ist "das Internet prädestiniert für Umweltthemen. Hier steht genügend Platz zur Verfügung, um auch komplexe Themen erklären zu können." Egal ob Spritspartipps oder Informationen rund um Flüssiggas – Hyundai präsentiert ausführliche Fakten auf seiner Website. Volkwagen animiert die Kunden zum Nachdenken
Gökkaya wählt je nach Umweltthema das passende Werbeinstrument: Bei Modellen wie dem i30 Blue fahren die Koreaner große Anzeigenkampagnen und TV-Spots. "Themen wie umweltfreundliche Fertigungsprozesse und alternative Antriebe oder Werkstoffe werden eher in Publikationen wie unserem Kundenmagazin oder unserer Händlerzeitung behandelt." Volkwagen animiert die Kunden zum Nachdenken. "Think Blue" heißt das Motto, das sich durch die aktuelle Umweltkampagne der Wolfsburger zieht. Die internationale Marketingaktion wird je nach Land an das Produktportfolio und die Gesetzgebungen angepasst, erklärt Martina Berg, Leiterin Marketingkommunikation VW Pkw.
Die VW-Tochter Audi kommuniziert schon seit 1995 ihre Nachhaltigkeitsstrategie, für dieses Jahr ist eine neue Effizienzkampagne geplant. Mittlerweile wird bei jeder Fahrzeugeinführung das Thema Nachhaltigkeit integriert, berichtet Michael Finke, Leiter Internationale Werbung und Verkaufsliteratur. Für die Einführung des neuen Kleinwagens A1 "wurden spezielle Effizienz-Motive und -Botschaften entwickelt". Das Anliegen der Efficient-Dynamics- Strategie von BMW ist es, "den Zielkonflikt zwischen Fahrfreude und Umweltverträglichkeit zu lösen", erläutert Stefan Borbe, Leiter Marketingkommunikation BMW Automobile. BMW will zeigen, dass auch ein umweltfreundliches Automobil Spaß machen kann – wie beispielsweise die auf der IAA präsentierte Elektro-Sportwagenstudie Vision Efficient Dynamics. "Themen wie Emissionsreduzierung stehen bei uns in enger Verbindung mit Freude, dem Kernthema der Werbung der Marke BMW", so Borbe.
Die Opel Astra-Produktion ist von Deutschland nach England gewandert. Dass Rüsselsheim oder Bochum den Astra zurückbekommen, scheint so gut wie ausgeschlossen. Denn die... » mehr lesen
Die IG Metall verlangt mit Verweis auf die exorbitanten Gewinne deutscher Autohersteller 6,5 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten der Metall- und Elektrobranche. Die Herren... » mehr lesen
Die Europäische Union hat beschlossen, dass ab 2015 in jedem Neuwagen in Europa das automatische Notrufsystem eCall montiert sein muss. Nach einem Unfall ruft eCall automatisch... » mehr lesen
Elektroautos wie Opel Ampera, Peugeot iOn und Chevrolet Volt haben es auf dem deutschen Markt nicht leicht. Die von vielen Medien geschürte Erwartung, die Autokunden in... » mehr lesen
Die Marke Opel gehört zweifellos zu Deutschlands stärksten Automarken. Dafür spricht der Marktanteil zwischen sieben und acht Prozent. Nach einer nicht enden wollenden Kette... » mehr lesen
Wöchentlich überschlagen sich die Autokonzerne mit Meldungen über Rekord-Bonuszahlungen an ihre Mitarbeiter. Mercedes: 4100 Euro. Volkswagen: 7500 Euro. Porsche: 7600 Euro. BMW:... » mehr lesen
Der Autohandel wurde durch die stabile Automobilkonjunktur deutlich belebt. Das Jahr 2011 war geprägt von einer sich selbst tragenden hohen Nachfrage nach Neuwagen. Als Folge... » mehr lesen
Im Zusammenhang mit Europa, Nordamerika und etwa Japan sprechen viele von „gesättigten Märkten“. das klingt nach bequemer Selbstzufriedenheit und Stagnation, als... » mehr lesen
Die deutschen Medien sind im Herbeischreiben von Krisen, ja der Apokalypse absolute Weltspitze. Das ist gefährlich, da Wirtschaft zu 50 Prozent Psychologie ist. Führen wir uns nur ... » mehr lesen
Auf der IAA in Frankfurt stellt der geneigte Beobachter fest, dass Deutschland im Herbeireden von Krisen zur Weltspitze gehört. Da präsentiert die deutsche Autobranche nicht nur... » mehr lesen
Die Manager der Autoindustrie brechen immer öfter ihr politisches Schweigen. Daimler-Chef Dieter Zetsche kritisierte kürzlich öffentlich die Bundesregierung. Selbst zu eher... » mehr lesen
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
War das nur ein Missverständnis, oder vielleicht doch eher Missmanagement? Opel hat am Freitag seine Haltung korrigiert, das Werk Bochum bereits Ende 2014 vollständig zu schließen. Nun hat der Vorstand umdisponiert, das Warenverteilzentrum mit derzeit 430 Arbeitsplätzen soll doch noch bis ins Jahr 2016 hinein bestehen bleiben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.