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Mahag-Gruppe gehört jetzt zu VW
Audi-Terminal der Mahag-Gruppe: Auch der Münchener Handelsriese kämpft mit massiven Problemen durch Leasingverluste.
(Foto: Jörg Hunner)
Autor: Bettina John
Mittwoch, 06. Januar 2010, 13.28 Uhr
Die Übernahme der traditionsreichen Mahag durch den Wolfsburger VW-Konzern ist über die Bühne: Seit ersten Januar gehört der Münchener Handelsriese zur konzerneigenen Tochtergesellschaft VW Retail. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Mahag-Gruppe entstand aus einem 1923 gegründeten Familienbetrieb und verkauft heute pro Jahr über 20.000 Neufahrzeuge und rund 18.500 Gebrauchtwagen.

Hintergrunddaten zum Thema:
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Entwicklung von Neugeschäft, Finanzierung, Leasing, Gebrauchtwagen der Autobanken in den Jahren 2004 bis 2012 (in Milliarden Euro)

03/2012
Wertentwicklung der Aktien von Daimler, BMW und Volkswagen vom 1.1.2000 bis zum 31.12.2011

04/2013
Vor allem die Zahl der Markenbetriebe ist zwischen 2000 und 2012 zurückgegangen.

Wolfsburg/München. Der VW-Konzern hat mit Wirkung zum 1. Januar 2010 sämtliche Anteile der Automobil-Handelsgruppe Mahag an deren VW-, Audi-, Seat-, Škoda-, Lamborghini- und Porsche-Gesellschaften übernommen. Neuer Geschäftsführer der Gruppe mit insgesamt 30 Betriebsstätten in München, Ulm und Berlin ist Henri Strübing, Mitglied der Geschäftsleitung der Volkswagen Retail GmbH. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

"Mit der Übernahme der traditionsreichen Mahag-Gruppe sichert sich Volkswagen nachhaltig die Präsenz und den Absatz seiner Marken vor allem im Münchner Raum", unterstreicht Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler. Die Mahag-Gruppe entstand aus einem 1923 gegründeten Familienbetrieb und verkauft heute pro Jahr über 20.000 Neufahrzeuge und rund 18.500 Gebrauchtwagen.

Das Unternehmen, im Ranking der größten Autohändler Deutschlands zuletzt auf Platz vier, war im Zuge der Autoabsatzkrise vor allem durch hohe Restwertverluste aus Leasinggeschäften in Schwierigkeiten geraten. Da die Suche nach einen Investor erfolglos blieb, stieg der VW-Konzern am strategisch wichtigen Standort München über seine Retailtochter selbst ein.
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