Welche Hersteller empfehlen ihren Händlern welchen Werkstattausrüster?
München. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, haben die Werkstattsysteme im Laufe ihrer Entwicklung immer mehr Leistungsbausteine für ihre Partner aufgetürmt. Nun erweisen sich einige dieser Bausteine als kostspieliger Ballast, weil die Werkstätten kaum Gebrauch davon machen. "Man muss sich fragen, welche Leistungsbausteine wirklich genutzt werden. Das sind letztlich nur drei oder vier", sagt Helmut Wolk, der seit Jahren Werkstattsysteme berät. Vor allem die Versorgung mit technischen Informationen wird von den Betrieben stark nachgefragt. Laut einer Untersuchung der Kölner Unternehmensberatung BBE ist den Werkstätten die technische Unterstützung wichtiger als Marketing und Programme zur Kundengewinnung.
Korrekturbedarf sehen die Konzeptanbieter vor allem bei der kaufmännischen Weiterbildung: "Wir wissen, dass diese in mancher Werkstatt ein ungeliebtes Kind ist. Aber wir sehen es als unsere Aufgabe, auch solche Kurse anzubieten", sagt Mitja Bartsch, Leiter der Partnerbetreuung bei Automeister. Um das Problem der geringen Nutzung besser beurteilen zu können, analysiert die Automeister-Systemzentrale gerade die einzelnen Leistungsbausteine.
Auch AC Auto Check bietet den Partnern bislang mehr Angebote, als diese nachfragen: "Wir haben uns das Ziel gesetzt, in unseren jährlich mehr als 150 Informationsveranstaltungen die Betriebe von der Notwendigkeit der Konzeptbausteine zu überzeugen", sagt Marketingleiter Thomas Sülzle. Sein Kollege bei Carat, Thilo Brocksch, steht vor demselben Problem: "Teilweise haben wir bei Instrumenten, die von unseren Betrieben lautstark gefordert wurden, eine Nutzungsquote von zehn bis 20 Prozent." Brocksch ist klar, dass die Bausteine damit nicht wirtschaftlich sind, aber man könne sich eben "nur schwer von etwas trennen, das man eingeführt hat. Und deshalb schleppen wirklich alle Systeme im Markt die Hälfte ihrer Instrumente umsonst mit sich." Brocksch sieht die ganze Branche in einem Dilemma: "Solange niemand damit anfängt, mal eine Leistung zu streichen, wird es der andere auch nicht tun."
München. Die EU-Kommission hat mit einem Beschluss das Recht freier Werkstätten auf Reparaturinformationen gestärkt. Der Beschluss bindet DaimlerChrysler, Toyota, General Motors... » mehr lesen
Stuttgart. Trost, süddeutscher Gesellschafter der Teilegroßhandelskooperation Temot, ergänzt sein Full-Service-Konzept Autofit um drei weitere Systemmarken: Künftig können... » mehr lesen
Überraschend schnell und geräuschlos haben IG Metall und Arbeitgeber sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt: Die Beschäftigten bekommen eine Lohnerhöhung in zwei Stufen.
Nach dem Aus für das Bochumer Opel-Werk im Jahr 2014 ringt der deutsche Autobauer mit der britischen Schwester Vauxhall um den künftigen Produktionsstandort für den Zafira Tourer. Die besten Chancen haben nach Angaben aus dem Aufsichtsrat das Stammwerk in Rüsselsheim und das britische Werk in Ellesmere Port.
Der Stuttgarter Autobauer Daimler hat einem Bericht des Fernsehsenders ARD widersprochen, wonach Mitarbeiter mit Werksverträgen die gleichen Tätigkeiten ausführen wie festangestellte Mitarbeiter, dafür aber erheblich schlechter bezahlt werden.
Der Kompaktvan Opel Zafira Tourer wird ab 2015 im Werk Rüsselsheim gebaut. Bisher wird das Modell in Bochum gefertigt. Der Betriebsrat protestierte und sprach von einer "unglaublichen Provokation".
Einem Medienbericht zufolge wird der bayerische Premiumhersteller insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in die neue Submarke BMW i investieren. Das Unternehmen will von Anfang an mit jedem Auto Geld verdienen.
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
Der VW-Konzern muss mehrere Zehntausend Fahrzeuge seiner New Small Family, zu der neben dem VW Up auch die weitgehend baugleichen Modelle Seat Mii und Skoda Citigo gehören, wegen Airbagproblemen in die Werkstätten zurückrufen.
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
An den Fließbändern des Premiumherstellers Daimler arbeiten einem Medienbericht zufolge Menschen, deren Lohn vom Staat aufgestockt werden muss. Dabei soll es sich um Leiharbeiter handeln.