Automobilwoche

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Presse: Porsche mit mehr als drei Milliarden Euro Gewinn

Porsche-Kundenzentrum in Leipzig: Der VW-Anteil dürfte maßgeblich zum neuen Rekordgewinn beitragen.

Porsche wird im Geschäftsjahr 2006/2007, das am 31. Juli endet, einen neuen Rekordgewinn von über drei Milliarden Euro einfahren. Das berichtet ein Nachrichtenmagazin. Der Umsatz soll dem Bericht zufolge bei über sieben Milliarden Euro liegen. Porsche hatte im Geschäftsjahr 2005/2006 einen Gewinn von 2,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Sonntag, 29. Juli 2007, 00.03 Uhr

Stuttgart. Der Sportwagenhersteller Porsche wird nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" im Geschäftsjahr 2006/07 einen Rekordgewinn von mehr als drei Milliarden Euro erwirtschaften. Der Umsatz soll demnach gut sieben Milliarden Euro erreichen. Das Geschäftsjahr endet am 31. Juli. Ein Sprecher von Porsche nannte den Bericht am Samstag "reine Spekulation". Er verwies auf Äußerungen des Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking von Ende Juni. Wiedeking hatte vorausgesagt, dass die Stuttgarter Sportwagenschmiede in diesem Geschäftsjahr ihren bisherigen Rekordgewinn von 2,1 Milliarden Euro voraussichtlich noch einmal deutlich übertreffen werde.

Wie das Magazin weiter schreibt, stammt nur ein Drittel des Gewinns aus dem Verkauf von Autos. Das Gros sei durch die Neubewertung der VW-Aktien entstanden, deren Wert seit dem Einstieg Porsches bei den Wolfsburgern stark gestiegen ist, und durch Optionsgeschäfte. Finanzvorstand Holger Härter habe vor dem Einstieg bei VW und vor jeder Erhöhung des Aktienanteils Optionen auf VW- Aktien erworben. Mit dem Kurs der Aktien sei auch der Wert der Optionen gestiegen. In der ersten Hälfte dieses Geschäftsjahrs habe Porsche dadurch einen Gewinn von 600 Millionen Euro erzielt. (dpa/gem)

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