Automobilwoche

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Porsche: Dieses Jahr nochmal deutlich mehr Gewinn

Porsche verkaufte in den ersten zehn Monaten des Geschäftsjahres fast ebenso viele Fahrzeuge wie im Vorjahreszeitraum. Vom Modell 911 wurden um 12,2 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft.

Porsche fährt weiter auf Rekordkurs und dürfte seinen Rekordgewinn von 2,1 Milliarden Euro des vergangenen Geschäftsjahres im laufenden Geschäftsjahr (Ende 31. Juli) noch einmal übertreffen, sagte Unternehmenschef Wendelin Wiedeking am Dienstag. Heute findet in Stuttgart eine außerordentliche Hauptversammlung des Sportwagenherstellers statt.

Dienstag, 26. Juni 2007, 08.00 Uhr

Stuttgart. Der Sportwagen-Hersteller Porsche ist auf Kurs, seinen Rekordgewinn von 2,1 Milliarden Euro in diesem Geschäftsjahr deutlich zu übertreffen. Das betonte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking nach den Zehnmonatsergebnissen bis Ende Mai zur Hauptversammlung des Unternehmens am Dienstag. Den Ausschlag dafür geben erneut Sondereinflüsse im Zusammenhang mit dem groß angelegten Einstieg bei VW. Absatz und Umsatz stagnierten in den zehn Monaten unterdessen, vor allem wegen des Generationenwechsels bei Geländewagen Cayenne.

Porsche verkaufte insgesamt 79.540 Fahrzeuge nach 79.564 im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz rückte auf 5,98 Milliarden Euro von 5,96 Milliarden vor einem Jahr vor. Das Sportwagen-Modell 911 steuert auf einen Verkaufsrekord zu. In den ersten zehn Monaten stieg der Absatz um 12,2 Prozent auf 31.287 Fahrzeuge. Bei Cayenne verringerte sich das Minus im Vergleich zum Vorjahresabsatz auf 10,7 Prozent nach 41,1 Prozent im ersten Halbjahr. Bis Ende Mai wurden 25.436 Cayenne verkauft. Die Boxster-Verkäufe lagen mit 22.806 Autos knapp unter Vorjahresniveau.

Erste fünf Monate stark

Seine Umsatz- und Absatzziele für das laufende Geschäftsjahr hat Porsche bekräftigt. Nach den ersten zehn Monaten gehe er davon aus, im Gesamtjahr "mit Absatz und Umsatz die sehr hohen Vorjahreswerte wieder erreichen zu können", sagte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking am Dienstag auf der Hauptversammlung in Stuttgart. Im Geschäftsjahr 2005/06 hatte der Sportwagenbauer bei 96.794 abgesetzten Fahrzeugen 7,3 Milliarden Euro umgesetzt.

In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres hat Porsche deutlich mehr Autos verkauft als ein Jahr zuvor. In den Monaten Januar bis Ende Mai habe der Absatz 15 bis 20 Prozent über Vorjahresniveau gelegen, sagte ein Porsche-Sprecher am Dienstag am Rande der Hauptversammlung in Stuttgart. In Deutschland seien die Verkäufe um rund 16 Prozent gestiegen. Er bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" vom Wochenende.

Zu den Sondereinflüssen, die den Porsche-Gewinn antreiben, gehörten Kurssicherungsgeschäfte im Zusammenhang mit dem Kauf von VW- Aktien sowie die Neubewertung des Volkswagen-Anteils, die allein mit 520 Millionen Euro zu Buche schlage, berichtete Porsche. (dpa/gem)

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