Der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende und stellvertretende Aufsichtsratschef Klaus Franz geht zum Jahresende in den Vorruhestand. Franz teilte am Dienstag mit, er wechsle zum 31.12.2011 in die "passive Phase der Altersteilzeit."
Chart der Woche: Wird der neue Opel Adam ein Erfolg für die Marke?
Rüsselsheim. Der heimliche "Mister Opel", Gesamtbetriebsratschef und stellvertretende Aufsichtsratschef Klaus Franz, geht zum Jahresende in den Ruhestand. Franz teilte am Dienstag mit, er verlasse nach fast 37 Jahren Betriebszugehörigkeit Opel und wechsle in die "passive Phase der Altersteilzeit." "Nach der erfolgreichen Rettung von Opel in den Jahren 2008/2009 kann ich diesen Schritt guten Gewissens tun, denn mit den abgeschlossenen Verträgen und der Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft sind die Voraussetzungen für eine nachhaltige Wachstumsstrategie von Opel gelegt." Nun sei es die Aufgabe des Vorstands und des Aufsichtsrats, diese Strategie umzusetzen und zu leben. "Ein national wie international erfahrenes Führungsteam des Betriebsrats wird den eingeschlagenen Kurs der Arbeitnehmervertreter fortsetzen", zeigte sich der 59-jährige zuversichtlich. Zuletzt hatte sich Franz gegen Vorwürfe gewehrt, dass er und andere Betriebsräte unzulässige pauschale Zusatzzahlungen vom Unternehmen erhalten. Diese pauschalen Entgelte wurden inzwischen gestoppt, statt dessen gibt es Zuzahlungen vorläufig nur nach Einzelabrechnungen von Spesen. Als Favorit für die Nachfolge von Franz wird dessen Assistent Wolfgang Schäfer-Klug gehandelt. (Foto: W. Schuering)
Arbeitgeber und IG Metall haben sich in Bayern auf den neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Kfz-Gewerbes geeinigt. Unterm Strich ähnelt das Ergebnis dem Abschluss in der Industrie.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
Volkswagen hat in seinem US-Werk mittlerweile 250.000 Passat für den US-Markt gebaut. Das Fahrzeug hat großen Anteil daran, dass sich die Verkäufe der Marke VW in den USA von 2009 bis 2012 verdoppelt haben.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
2016 wollen Peugeot und Citroen ihre neue Druckluft-Hybrid-Technologie in Serienmodellen einführen. Die Hybrid Air genannte Technologie setzt auf hydraulische statt elektrische Energie, um den Verbrennungsmotor zu unterstützen.
Die neue chinesische Automarke mit großen internationalen Ambitionen nutzt als erster Autohersteller weltweit die Cloud-Plattform Windows Azure von Microsoft. Marktstart ist in der zweiten Jahreshälfte in China.
Wegen Verdachts auf Bilanzbetrug hat die schwedische Justiz drei frühere Manager des insolventen Autobauers Saab verhört. Darunter ist auch der ehemalige Konzernchef Jan Åke Jonsson.