Während Absatz und Umsatz wachsen, schmilzt der Gewinn der Pkw-Sparte zusammen. Allen... » mehr lesen
Aktuelle Bilder
Studie: Steigende Bereitschaft zum Online-Autokauf
Wachstumsmärkte als Treiber: Die Wahrscheinlichkeit eines Autokaufs im Internet im internationalen Vergleich (Foto: Capgemini)
Autor: Bettina John
Dienstag, 18. Oktober 2011, 13.28 Uhr
Weltweit besuchen immer weniger Konsumenten vor der Kaufabwicklung ein Autohaus, und immer mehr Verbraucher können sich einen Autokauf im Internet vorstellen. Hierzulande allerdings vertrauen nach wie vor die meisten Verbraucher ihrem Händler vor Ort. Dies ergab die aktuelle "Cars Online"-Studie des Beratungsunternehmens Capgemini.
Trends in Deutschland
• Autohändler für Deutsche die wichtigste Anlaufstelle: Für fast 60 Prozent ist der persönliche Austausch mit dem Händler die wichtigste Informationsquelle. • Deutschland ist "Social Media-Schlusslicht“: Nur sieben Prozent der Bundesbürger nutzen Social Media-Informationen von Händlern oder Herstellern – in China sind es rund ein Drittel. • Deutsche sind weltweit die geduldigsten Kunden: Nur 34 Prozent erwarten, dass eine Online-Anfrage binnen vier Stunden beantwortet wird. • Deutsche sind im Internet auf Schnäppchenjagd: Preisnachlässe sind für 46 Prozent der deutschen Befragten das wichtigste Argument, ein Auto im Internet zu kaufen. • Deutsche achten bei Elektroautos vor allem auf die Reichweite, während in den meisten anderen Ländern der Preis als größte Hürde für Elektroautos gilt. • Das Motto des nächsten Autokaufs ist "klein und günstig“: Die Hälfte der deutschen Kunden – 18 Prozent mehr als im Vorjahr – würden beim nächsten Autokauf eher ein kleineres Modell wählen. • Deutsche Autokäufer wünschen sich Inklusivleistungen: Für 47 Prozent der Bundesbürger wäre es ein schlagkräftiges Argument für den Autokauf, wenn die Inspektion des Wagens als Leistung in den Vertrag mit eingeschlossen ist.
Berlin. Die wachsende Technologie-Affinität von Konsumenten zeigt sich auch beim Autokauf, denn immer mehr Verbraucher möchten ihr neues Auto online erwerben. Dies hat das Beratungs- und IT-Unternehmen Capgemini bei seiner diesjährigen "Cars Online"-Studie ermittelt. Dazu wurden über 8000 Personen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den USA, Brasilien, Russland, Indien und China befragt, die innerhalb der nächsten zwölf Monate ein Auto kaufen oder leasen möchten. Die Untersuchung ergab, dass weltweit immer weniger Konsumenten vor der Kaufabwicklung ein Autohaus besuchen. Bereits 42 (2009: 37) Prozent der Befragten geben an, dass sie ihr Auto im Internet kaufen würden. Die deutschen Verbraucher sind hier mit einer Quote von 32 Prozent noch zurückhaltender. Wenn überhaupt, lassen sie sich zum Kauf im Internet am ehesten durch einen günstigen Preis bewegen. Als wichtigste Hindernisse für einen Online-Kauf nennen die Befragten fehlende Testfahrt-Möglichkeiten und unvollständige Produkt- und Preisinformationen. "Die Hürden für einen Online-Kauf sind seit Jahren konstant", bestätigt Kai-Olaf Dammenhain, Automotive-Experte bei Capgemini. "Der Einsatz von Social Media und entsprechenden Channel Management-Strategien kann dem entgegen wirken." Immerhin vertrauen laut Studie immer mehr Verbraucher den Informationen, die aus sozialen Netzwerken stammen: So gaben 71 Prozent aller Befragten an, dass sie ein Auto eher kaufen würden, wenn es in den Social Media positiv bewertet wird. Unter den deutschen Befragten gab es allerdings die wenigsten, die beim Autokauf überhaupt auf Social-Media-Informationen setzen: Nur sieben Prozent der Bundesbürger vertrauen im Vorfeld eines Autokaufs auf Social-Media-Informationen von Händlern oder Herstellern – in China beispielsweise liegt diese Quote bei 32 Prozent. Deutsche Verbraucher setzen vielmehr auf die persönliche Information beim Autohändler: Für fast 60 Prozent der Bundesbürger ist das Autohaus die Informationsquelle Nummer eins beim Autokauf.
Alternativen zum Autokauf sind gefragt Alternative Konzepte zum Autokauf gewinnen an Fahrt: Fast 40 Prozent der Befragten würden ein Konzept wie Car-Sharing in Betracht ziehen, aber auch "Mobilitätspakete" oder Mitfahr-Programme stoßen auf Interesse, besonders bei jüngeren Verbrauchern. Zudem wächst das Interesse an verbrauchsarmen Fahrzeugen. Der Studie zufolge sind bereits 44 Prozent der Befragten im Besitz eines kraftstoffsparenden oder alternativ betriebenen Autos – 2009 waren es 41 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil derjenigen, die die Anschaffung eines solchen Fahrzeugs planen, von 30 auf 39 Prozent. 42 Prozent der Befragten halten das vollelektrische Fahrzeuge bereits in zwei Jahren für realisierbar. Der Preis bleibt vorerst die wichtigste Hürde für die Anschaffung, gefolgt von Batteriereichweite, Verlässlichkeit und Sicherheit. Bei reinen Elektroautos gilt die geringe Anzahl an Ladestationen als größtes Kaufhindernis. "Die große Herausforderung für die Automobilhersteller ist es, nicht nur auf diese neuen Entwicklungen in der Technologie und im Verbraucherverhalten zu reagieren, sondern diese zu gestalten – und zwar in einer führenden Rolle", so Berater Dammenhain. Strategische Partnerschaften und überzeugende Mobilitätspakete, etwa mit der Deutschen Bahn oder dem Öffentlichen Nahverkehr, seien gefragt und bedeuteten für die Automobilbranche ein Umdenken. (Foto: Capgemini)
Die Opel Astra-Produktion ist von Deutschland nach England gewandert. Dass Rüsselsheim oder Bochum den Astra zurückbekommen, scheint so gut wie ausgeschlossen. Denn die... » mehr lesen
Die IG Metall verlangt mit Verweis auf die exorbitanten Gewinne deutscher Autohersteller 6,5 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten der Metall- und Elektrobranche. Die Herren... » mehr lesen
Die Europäische Union hat beschlossen, dass ab 2015 in jedem Neuwagen in Europa das automatische Notrufsystem eCall montiert sein muss. Nach einem Unfall ruft eCall automatisch... » mehr lesen
Elektroautos wie Opel Ampera, Peugeot iOn und Chevrolet Volt haben es auf dem deutschen Markt nicht leicht. Die von vielen Medien geschürte Erwartung, die Autokunden in... » mehr lesen
Die Marke Opel gehört zweifellos zu Deutschlands stärksten Automarken. Dafür spricht der Marktanteil zwischen sieben und acht Prozent. Nach einer nicht enden wollenden Kette... » mehr lesen
Wöchentlich überschlagen sich die Autokonzerne mit Meldungen über Rekord-Bonuszahlungen an ihre Mitarbeiter. Mercedes: 4100 Euro. Volkswagen: 7500 Euro. Porsche: 7600 Euro. BMW:... » mehr lesen
Der Autohandel wurde durch die stabile Automobilkonjunktur deutlich belebt. Das Jahr 2011 war geprägt von einer sich selbst tragenden hohen Nachfrage nach Neuwagen. Als Folge... » mehr lesen
Im Zusammenhang mit Europa, Nordamerika und etwa Japan sprechen viele von „gesättigten Märkten“. das klingt nach bequemer Selbstzufriedenheit und Stagnation, als... » mehr lesen
Die deutschen Medien sind im Herbeischreiben von Krisen, ja der Apokalypse absolute Weltspitze. Das ist gefährlich, da Wirtschaft zu 50 Prozent Psychologie ist. Führen wir uns nur ... » mehr lesen
Daimler hat am Mittwochabend seine neue S-Klasse präsentiert. Die Luxus-Limousine strotzt vor Superlativen. Der Stuttgarter Autobauer spricht vom "besten Auto der Welt".
In der Europäischen Union wurden im April knapp 1,04 Millionen Neuzulassungen registriert. Dies ist ein Zuwachs um 1,7 Prozent gegenüber April 2012 - und der erste Anstieg seit September 2011.
Im Bochumer Opel-Werk ruhte am Dienstag die Arbeit für mehrere Stunden die Arbeit, während die Beschäftigten an einer Informationsveranstaltung teilnahmen.
Der erste Fünfer startete 1972 durch, jetzt bringt BMW die überarbeitete Version der sechsten Generation: Sie steht ab 20. Juli bei den Händlern. Für Limousine und Kombi bietet der Autobauer vier Benzin- und sechs Dieselantriebe an. Als Spitzenmotorisierung dient ein neuer V8-Antrieb mit 450 PS.
In Europa beklagt sich die Autobranche mit wachsender Verzweiflung über die unaufhaltsam scheinenden Marktanteilsgewinne der koranischen Autobauer. In Korea jedoch sehen sich inzwischen auch Hyundai und Kia einer wachsenden Schar erfolgreicher Importeure aus Deutschland gegenüber - wenn auch nur in dem prestigeträchtigen Segment der Luxuswagen.
In der EU wird heftig um schärfere CO2-Grenzwerte für Autos gerungen. Aus deutscher Sicht könnten diese große Nachteile für einheimische Oberklasse-Hersteller bringen. Der mächtige Branchenverband VDA hat nun der Kanzlerin geschrieben.
BMW will mit seiner neuen Submarke BMWi Bestmarken in der Produktion setzen. Auf der Automobilwoche-Konferenz in München kündigte Ulrich Kranz, Chef der Marke BMWi, erhebliche Energie-Einsparungen in der Fertigung der neuen Elektroautos an.
Wenn sich ein Auto nicht mehr per mechanischer Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern steuern lässt, dürfte das viele Fahrer erst einmal irritieren. Dabei ist Steer-by-Wire - also das Lenken per Datenkabel - potenziell sicherer. Dennoch wird es vorerst die Ausnahme bleiben.
Der Ingolstädter Autobauer steckt Milliardensummen in neue Fahrzeuge und den Ausbau der Produktion. Dies kündigte Unternehmenschef Rupert Stadler auf der Audi-Hauptversammlung an. Dort wurde auch Ursula Piech in den Aufsichtsrat gewählt.