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BMW baut insgesamt 8600 Jobs ab
BMW-Zentrale in München: Der Autohersteller hat den Stellenabbau abgeschlossen – und in Leipzig zusätzlich 500 Jobs für Leiharbeiter gestrichen
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München/Leipzig. BMW hat in Deutschland mehr Arbeitsplätze abgebaut, als zunächst geplant. Zusätzlich zu den 8.100 weltweit gestrichenen Stellen sind weitere 500 Leiharbeiter-Jobs im Werk Leipzig weggefallen, erfuhr Automobilwoche vom Betriebsrat. „Statt zwei gibt es ab jetzt nur noch eine Schicht an unserem Standort“, sagte Jens Köhler, Betriebsratsvorsitzender bei BMW Leipzig, dem Blatt. Er fügte hinzu: „Damit arbeitet hier nur noch die Stamm-Mannschaft“. Nach seinen Worten habe das BMW-Management die zusätzlichen Kürzungen mit den Auswirkungen der Finanzkrise begründet.
Nach Angaben des BMW-Gesamtbetriebsrats in München wurde der ursprünglich bis Ende des Jahres vorgesehene Abbau von 8.100 Stellen im In- und Ausland bereits vollzogen. Ein Sprecher des Managements bestätigte auf Anfrage, BMW liege bei den Kürzungen „hervorragend im Plan“. Zu aktuellen Zahlen wollte er sich aber noch nicht äußern.
258 Millionen Euro für Aufhebungsverträge
Zunächst hatten Gewerkschafter mehrfach im Laufe des Jahres auf den schleppenden Stellenabbau hingewiesen. Daraufhin hatte der Konzern nach Angaben des Betriebsrates die „Öffnung des Abfindungsprogramms“ beschlossen. Damit hätten sich in den vergangenen Monaten auch Beschäftigte für Aufhebungsverträge bewerben können, die nicht gezielt von der Personalabteilung des Autoherstellers angesprochen worden waren. Nach Angaben von BMW wurden von Januar bis September dieses Jahres insgesamt 258 Millionen Euro für Aufhebungsverträge aufgewendet. In diesem Zeitraum waren 2.700 Arbeitsplätze von Festangestellten abgebaut worden, davon 2.200 im Inland.
BMW hatte im Herbst 2007 das Sparprogramms „Number One“ ankündigt. Anfang 2008 gab der Hersteller bekannt, bis Ende dieses Jahres 5.000 Stellen von Zeitarbeitern sowie 3.100 Jobs von Festangestellten – davon 2.500 in Deutschland – sozialverträglich abzubauen.
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